Dokumentation

Veranstaltungen und Aktionen 2019

Offizielles Charity-Begleitprogramm für „BERLIN leuchtet“

Die City Stif­tung Ber­lin führt zusam­men mit der gemein­nüt­zi­gen Initia­ti­ve Tog­e­ther e.V. die „Akti­on Augen-Licht“ als Cha­ri­ty-Begleit­pro­gramm des Lich­ter-Fes­ti­vals „BERLIN leuch­tet“ durch. Kom­pe­ten­ter Beglei­ter ist dabei der All­ge­mei­ne Blin­den- und Seh­be­hin­der­ten­ver­ein Ber­lin gegr. 1874 e.V. (ABSV). Die fach­li­che Lei­tung liegt in den Hän­den des Ber­li­ner Augen­arz­tes Dr. Chris­toph Wie­mer. Das wich­tigs­te Ziel der „Akti­on Augen-Licht“ ist es, gemein­sa­me Erleb­nis­se für blin­de, seh­be­hin­der­te und sehen­de Men­schen her­bei­zu­füh­ren. Dank der groß­zü­gi­gen Unter­stüt­zung von lek­ker Ener­gie kann die Akti­on über den eigent­li­chen Fes­ti­val-Zeit­raum wei­ter­ge­führt wer­den.

1000 lekker-Lichtboxen

30. Sep­tem­ber bis 8. Okto­ber

1000 lek­ker-Licht­bo­xen konn­ten für einen klei­nen Betrag erwor­ben und in den Abend­stun­den in den Fens­tern zum Leuch­ten gebracht wer­den. Ermög­licht wur­de, mit Hil­fe von lek­ker Ener­gie die „Akti­on „Augen-Licht“, mit ihren viel­fäl­ti­gen Akti­vi­tä­ten – auch über den Fes­ti­val-Zeit­raum hin­aus wei­ter­zu­füh­ren.

Die Ver­ga­be­stel­len waren das lek­ker Ener­gie Kun­den­cen­ter, in der Inva­li­den­stra­ße 17, www.lekker.de

der Mie­le-Spe­zia­list Kess­ner in Neu-Westend, www.kuechen-tv-hausgeraete.de

das Sach­sen­haus, und der Erz­ge­bir­gi­sche Weih­nachts­markt in Mit­tewww.gendarmenmarkt.de

und das Augen­zen­trum Lich­ter­fel­de West, www.augen-berlin.de

Sieg­fried Heli­as, Sil­ja Korn, Robert Mos­berg (v.l.n.r.)

Wir laden Leben auf

Okto­ber 2019

„Wir laden Leben auf“, lau­tet die Phi­lo­so­phie von lek­ker Ener­gie. Pas­sen­der kann man es nicht sagen, denn genau mit die­sem Leit­ge­dan­ken unter­stützt das Unter­neh­men u. a. die „Akti­on Augen-Licht“ von Tog­e­ther e. V. und der City Stif­tung Ber­lin. Kon­kret stell­te lek­ker Ener­gie wäh­rend des Lich­ter­fes­ti­vals 1000 Licht­bo­xen zur Ver­fü­gung. Die­se konn­ten die Ber­li­ne­rin­nen und Ber­li­ner für eine Spen­de mit­neh­men, ihr Fens­ter erleuch­ten und damit Teil der Fes­ti­val­fa­mi­lie wer­den.
Genau EUR 5.000,- kamen zusam­men. Robert Mos­berg (r.) von lek­ker Ener­gie Über­reich­te den sym­bo­li­schen Scheck an Sil­ja Korn, Bot­schaf­te­rin der „Akti­on Augen-Licht“ und Pro­jekt-Koor­di­na­tor Sieg­fried Heli­as. Damit wer­den Akti­vi­tä­ten von Sehen­den und Nicht-Sehen­den geför­dert, bei denen die Sin­ne Hören, Rie­chen, Schme­cken und Füh­len eine beson­de­re Rol­le spie­len.

Oktoberfest

Frei­tag, 11. Okto­ber, Am Juli­us­turm, 13599 Ber­lin-Span­dau

Thi­lo-Har­ry Wol­len­schla­e­ger ist einer der erfah­rens­ten Fest­ver­an­stal­ter in Ber­lin. Gern begrüßt er zu bestimm­ten Anläs­sen auch beson­de­re Ehren­gäs­te, die er beim Okto­ber­fest vor dem Fest­zelt gemein­sam mit Netz­werk-Koor­di­na­tor Sieg­fried Heli­as erwar­te­te.

Dies­mal trug er mit sei­ner Fami­lie im Rah­men der Akti­on Augen-Licht dazu bei, dass blin­de und seh­be­hin­der­te Berliner/innen einen unbe­schwer­ten Nach­mit­tag ver­brin­gen und die ganz spe­zi­el­le Atmo­sphä­re baye­ri­scher Lebens­freu­de genie­ßen konn­ten. Dazu gehör­ten zünf­ti­ge Blas­mu­sik, herz­haf­te Bay­ern­spe­zia­li­tä­ten und süf­fi­ges Münch­ner Bier.

www.wollenschlaeger.berlin

„Blind Date“

Sams­tag, 12. Okto­ber, Schminkse­mi­nar mit René Koch im Cos­me­tic & Camou­fla­ge Cen­trum, Helm­sted­ter Stra­ße 16, 10717 Ber­lin-Wil­mers­dorf

René Koch – einer der bekann­tes­ten deut­schen Visa­gis­ten – zeigt in sei­nem Work­shop, dass gutes Aus­se­hen auch für Blin­de und Seh­be­hin­der­te wich­tig und mach­bar ist. Des­halb gab er mit dem Beau­ty-Exper­ten Chris­ti­an Schmid neben der Make-Up-Bera­tung wei­te­re Tipps für das per­sön­li­che Sty­ling und die rich­ti­ge Farb­wahl. Alle Work­shop-Teil­neh­me­rin­nen konn­ten anschlie­ßend mit Kura­tor Die­ter Stad­ler an einer Füh­rung durch das Lip­pen­stift-Muse­um teil­neh­men, bei dem sie Lip­pen­stift-Expo­na­te von der Barock­zeit über Art Deco bis heu­te ertas­ten, befüh­len und beschnup­pern konn­ten.

www.lippenstiftmuseum.de

Grünmantel

Montag,14. Okto­ber, Autoren-Lesung mit Man­fred Mau­ren­bre­cher in der Nico­la­i­schen Buch­hand­lung, Rhein­stra­ße 65, 12159 Ber­lin-Frie­denau

Buch­hand­lungs­chefin Mar­ti­na Tit­tel hat­te die Idee, Man­fred Mau­ren­bre­cher ein­zu­la­den und aus sei­nem neu­es­ten Roman „Grün­man­tel“ vor­le­sen zu las­sen: Denn im bran­den­bur­gi­schen Dorf Grün­man­tel bro­delt es unter der Ober­flä­che. 

Gro­ße und klei­ne Schick­sa­le mün­den zuletzt in einem Strom sich zuspit­zen­der Ereig­nis­se, in dem zer­schnit­te­ne Zäu­ne und abge­trenn­te Hän­de nur Kol­la­te­ral­schä­den einer tief lie­gen­den Ver­un­si­che­rung sind.

Man­fred Mau­ren­bre­cher, gebo­ren 1950 in Ber­lin, ist Lie­der­ma­cher und Schrift­stel­ler. Von ihm erschie­nen bis­lang fünf LPs, zehn CDs und drei Bücher. Dane­ben schrieb er Lied­tex­te für Büh­nen­künst­ler wie Kat­ja Ebstein, Klaus Lage und Her­mann van Veen.

www.nicolaische-buchhandlung.de

Regio und Bio

Diens­tag, 15. Okto­ber, Küchen­par­ty im Blin­den­hilfs­werk, Rothen­burg­str. 15, 12165 Ber­lin-Ste­glitz

Geschmack ist kei­ne Fra­ge des Aus­se­hens:

Unter der Bezeich­nung „Rest­los kost­bar“ wur­de mit den Mit­glie­dern des ABSV ein Buf­fet zube­rei­tet, das Sehen­de und Nicht­se­hen­de gemein­sam anrich­te­ten. Im Mit­tel­punkt stand dabei Obst und Gemü­se aus regio­na­lem und Bio-Anbau, das äußer­lich nicht den Ver­brau­cher-anfor­de­run­gen ent­spricht und somit lei­der aus­sor­tiert, ver­schwen­det und weg­ge­wor­fen wer­den.

Die­se Akti­on soll­te zei­gen, dass nicht nur das Äußer­li­che ent­schei­det, son­dern Geschmack und Qua­li­tät. Gekocht und gebrut­zelt wur­den typi­sche Gerich­te aus Ber­lin und der Mark, z. B. aus Kür­bis

www.together-ev.de

Über die genann­ten Akti­vi­tä­ten hin­aus ste­hen allen Inter­es­sier­ten die­se Muse­en offen:

Mord im Kurhotel

Sams­tag, 26. Okto­ber, Kri­mi-Din­ner-Komö­die auf der Spree. Eine mör­de­ri­sche Bene­fiz­ver­an­stal­tung zum Jubi­lä­um vom Thea­ter kri­mi­bo­bil an Bord der Spree-Com­tess der Ree­de­rei Rie­del

Zum 10. Geburts­tag zeig­te das Ber­li­ner Thea­ter krimi­mo­bil die Kri­mi-Din­ner-Komö­die „Mord im Kur­ho­tel“ für einen guten Zweck.

Zum stol­zen Jubi­lä­um lud das Thea­ter zur Bene­fiz­ver­an­stal­tung an Bord der Spree-Com­tess ein. Thea­ter­grün­der Kars­ten Mor­schett unter­stütz­te damit die „Akti­on Augen-Licht“ sowie den All­ge­mei­nen Blin­den- und Seh­be­hin­der­ten­ver­ein Ber­lin, gegr. 1874 e.V.

Dabei prä­sen­tier­te das pro­fes­sio­nel­le Ensem­ble die Din­ner-Kri­mi-Komö­die ein­schließ­lich einem köst­li­chen 4‑Gang-Menü.

Wäh­rend der Fahrt erwar­te­ten die Gäs­te ein mör­de­ri­sches Ver­gnü­gen mit Musik, wit­zi­gen Dia­lo­gen und gewag­ten Kampf­ein­la­gen

www.krimi-mobil.de und www.reederei-riedel.de

Deutsches Blinden-Museum

Rothen­burg­stra­ße 14, 12165 Ber­lin-Ste­glitz

Geöff­net jeden Mitt­woch, 15.00 – 18.00 Uhr Tel.: 030/79 70 90 94
www.blindenmuseum-berlin.de

Die Dau­er­aus­stel­lung „Sechs Rich­ti­ge – Lou­is Braille und die Blin­den­schrift“ infor­miert über den Erfin­der der Blin­den­schrift Lou­is Braille und die Bedeu­tung der nach ihm benann­ten Punkt­schrift für blin­de und seh­be­hin­der­te Men­schen.

-Der Ein­tritt ist frei-

Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt

Rosentha­ler Stra­ße 3910178 Ber­lin-Mit­te1. Hof, lin­ker Auf­gang

Geöff­net täg­lich von 10.00 – 20.00 Uhr, Füh­run­gen jeden Sonn­tag um 15. 00 Uhr Tel.: 030/28 59 94 07
www.museum-blindenwerkstatt.de

In sei­ner Bürs­ten­werk­statt beschäf­tig­te und ver­steck­te der Klein­fa­bri­kant Otto Weidt
wäh­rend des Zwei­ten Welt­krie­ges haupt­säch­lich blin­de und gehör­lo­se Juden und ret­te­te sie damit vor der Depor­ta­ti­on.

-Der Ein­tritt ist frei-

Kontakt

Sieg­fried Heli­as

Mobil: 0172/310 63 92
contact@siegfried-helias.de

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: www.city-stiftung-berlin.de und www.together-ev.de

Foto­nach­weis: CIP/Ebbert, Ralf Jacob, Koch/Stadler, Chris­ti­an Krup­pa, T.H.E.O.-Medien, Las­se Wal­ter

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